Was sind Praxislerntage 4+1? 


Praxislerntage sind eine Form des dualen Lernens und finden auf der Grundlage des Lehrplanes statt.

Im Mittelpunkt der Praxislerntage steht die Weiterentwicklung des Unterrichtes durch eine praxisnahe und handlungsorientierte Unterrichtsgestaltung im 8. und 9. Schuljahrgang.

Gleichzeitig findet eine vertiefende Berufsorientierung für die Schülerinnen und Schüler durch das Schülerbetriebspraktikum einerseits und die Praxislerntage andererseits statt.


Während der Praxislerntage werden allgemeinbildende, fächerverbindende und fächer-übergreifende Unterrichtsinhalte und die praktische Tätigkeit in einem von der Schülerin oder dem Schüler selbst ausgewählten Betrieb, einem Unternehmen, einer Berufsbildenden Schule im Bereich des fachpraktischen Unterrichts, einer sozialen Einrichtung oder anderen Einrichtung, in der die Umsetzung der Unterrichtsinhalte im Praxisbezug möglich ist, (= Praxislernort) miteinander verbunden. An diesem sollen die Schülerinnen und Schüler die erworbenen schulischen Kenntnisse in der Praxis gezielt wiedererkennen, anwenden und festigen.


Das Lernen in Form von Praxislerntagen stellt demnach ein Lernen an einem anderen Ort dar.


Alle Schülerinnen und Schüler einer Klasse leisten den Praxislerntag wöchentlich an einem von der Schulleitung festgelegten Wochentag.


Die Teilnahme ist für alle Schülerinnen und Schüler verpflichtend.


Die Unterrichtszeit beträgt für die Schülerinnen und Schüler am Praxislernort während eines Praxislerntages maximal sieben Zeitstunden zuzüglich Pausenzeiten.


Jede Schülerin und jeder Schüler besucht pro Schulhalbjahr prinzipiell einen anderen Praxislernort.


Die ausgewählten Praxislernorte sollen sich in der Regel am oder in der Nähe des Schulortes oder des Wohnortes der Schülerin oder des Schülers befinden. Die Entfernung zwischen Wohnung der Schülerinnen und Schüler und dem ausgewählten Praxislernort darf nicht mehr als 30 Kilometer betragen.


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Lizenzen & Quellen

Was sind die Ziele?


  • Verbindung von Theorie und Praxis: Schulwissen wird mit der realen Arbeitswelt angewendet und gefestigt
  • Steigerung der Motivation: Erfolgserlebnisse durch praktische Tätigkeiten stärken das Interesse am Lernen
  • Entwicklung der Persönlichkeit und sozialer Kompetenzen: Förderung von Selbstständigkeit, Verantwortungsbewusstsein, Pünktlichkeit, Kommunikation, Konfliktfähigkeit, Teamfähigkeit
  • Verbesserung der Ausbildungsreife: Schülerinnen und Schüler lernen Arbeitsregeln, Verhalten und grundlegende berufliche Anforderungen kennen
  • Einblicke in Berufsfelder: Ohne primär Berufsorientierung zu sein, vermitteln sie dennoch berufliche Grundkenntnisse und bieten intensive Kontakte zwischen Unternehmen und möglichen späteren Auszubildenden